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Der außergewöhnliche Reichtum an Nahrung hält eine unvorstellbar große Zahl von Tieren am Leben. Am Boden leben weit über 1000 Tierarten. Die kleinsten von ihnen sind nur mit dem Mikroskop richtig zu sehen. Zu dieser Tiergruppe gehört über die Hälfte aller Arten, die im Watt vorkommen. Bekannter sind die größeren Tiere. Am auffallendsten sind die zahllosen Vögel, die hier zu Tausenden brüten. Viele fressen sich ein Fettpolster

an für ihren Zug ins Sommer- oder Winterquartier. Der Pierwurm könnte beinahe das Wappentier für das gesamte Watt sein! Fast überall findet man seine gekringelten Kothäufchen. Aber auch die Sandklaffmuschel, die tief im Boden lebt, die Herzmuschel in der obersten Sandschicht oder die Miesmuschel, die in Bänken auf dem Watt lebt, ist vielen bekannt. Nimmt man noch die Watt- und die Strandschnecke hinzu sowie die Nordseegarnele

Muschelbank
und die Strandkrabbe, so hat man die Arten der Bodentiere beisammen, die die Hauptmasse im Wattenmeer ausmachen. Alle diese Tiere bilden wieder die Nahrungsgrundlage für Millionen andere, von den Fischen bis hin zu den Vögeln oder Seehunden. Auch der Mensch lebt auf dem Umweg über Nordseegarnelen oder Heringe von diesem Reichtum. Fischen bis hin zu den Vögeln oder Seehunden.
Das Vorland mit Schaafen
Der Nationalpark und seine Rekorde

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