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Der "blanke Hans", das ungebändigte Meer, forderte immer wieder Tote: 1362 versanken etwa 30 Dörfer im Meer, im 17., 18. und 19. Jahrhundert kamen Tausende von Menschen und Tieren bei großen Sturmfluten um. Allein 1953 starben mehr als 1800 Menschen.

Die Nordsee ist nicht immer so freundlich, wie hier.
Wie es vor 1000 Jahren aussah, als es noch keine Deiche gab, kann man auf den Halligen, kleinen, flachen Inseln, die der Westküste Schleswig-Holsteins vorgelagert sind, erahnen.
Deichbruch

So bauten die Menschen ihre Häuser auf künstlich geschaffenen Erdhügeln, den sogenannten Warften oder Wurten, die bei normalen Sturmfluten nicht überschwemmt werden. "Landunter" heißt es für die Hallig, wenn nur noch die Warften wie Miniinseln aus dem Meer herausragen. Halligen, das sind Reste alten Marschlandes, die von Sturmfluten vom Festland abgetrennt wurden.

Sturmflut, die Nordsee steht an der Deichkrone
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